Erst 1889 erhielt der Kunstverein – gegründet 1837, und damit einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands – sein erstes eigenes Ausstellungsgebäude. Ausstellungen vor 1889 hatten unter anderem im Schloss stattgefunden. In der Brandnacht vom 11.09.1944 wurde das Gebäude stark zerstört. Nach wechselnden Ausstellungsorten entschloss sich der 1946 in Nachfolge gegründete «Neue Hessische Kunstverein» unter seinem 1.Vorsitzenden Prof. Max Nuß, am Ort der alten Kunsthalle einen Neubau zu errichten. Dazu wurde 1955 ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, den der an der damaligen Technischen Hochschule Architektur lehrende Prof. Theo Pabst gewann. Aus Anlass zur 150-Jahrfeier des Kunstvereins wurde 1987 die Kunsthalle auf Betreiben des damaligen
1. Vorsitzenden, Dr. Hermann Kleinstück, erweitert.